Die Medizinische Versorgung in der Dominikanischen Republik ist lückenhaft. Mit einer neuen Klinik in ‚Las Palmas‘ soll nun nicht nur den Kindern und Bewohnern des Dorfes, sondern auch den Menschen in der umliegenden Region einen guten Zugang zu Ärzten und Versorgung ermöglicht werden.

Fast vollendet: Neue Klinik im Kinderdorf „Las Palmas“

Neben einem Hausarzt wird die Klinik auch zahnärztliche Untersuchungen und psychologische Betreuung bieten. Patienten können zudem stationär behandelt werden. In der neuen Klinik sollen künftig nicht nur die Bewohner von „Las Palmas“, sondern auch die umliegende Bevölkerung versorgt werden. Schon bald kann die Praxis ihre Arbeit aufnehmen. Der Bau ist so gut wie fertig. Jetzt spenden, und Klinik vollenden: Helfen Sie jetzt mit, legen Sie letzte Hand an…  

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Abigail – vom Waisenkind zum Pharmaziestudentin

Bereits als kleines Mädchen musste auch Abigail die Erfahrung machen, wie wichtig medizinische Versorgung ist. Nachdem sie früh ihre Eltern verloren hatte, kam sie als verschlossenes, schüchternes und unterversorgtes kleines Mädchen nach ins Kinderdorf. Trotz ihrer traumatischen Erlebnisse blühte sie in ‚Las Palmas‘ auf und hatte sehr schnell viel Freude daran sich und andere zu versorgen – sie kochte für ihre Familie, übernahm im Haushalt Aufgaben und half in der Bäckerei des Dorfes aus. Durch die Unterstützung ihrer Hauseltern machte sie einen guten Schulabschluss und studiert nun in einer neuen Gemeinde Pharmazie. Ihr Leben war und ist geprägt von dem Bedürfnis anderen zu helfen. Diese Unterstützung des Gesundheitswesens ist nötig und sehr gefragt. In ihrer Ausbildung lernt Abigail nicht nur Theorie, sondern erwirbt auch praktisches Wissen. Neben der Zeit im Labor arbeitet sie auch in einer Apotheke, um ihre Kenntnisse zu vertiefen. Das Studium ist hart, jedoch geben ihr ihre Freunde und ihre Familie viel Rückhalt. Bald schon könnte Abigail ihr Wissen in der neuen Klinik des Kinderdorfes einbringen.

Medizinische Versorgung – keine Selbstverständlichkeit in der Dominikanischen Republik

Unterernährung und verunreinigtes Wasser sind die größten Gesundheitsprobleme auf dem karibischen Inselstaat. Insbesondere Kleinkinder und Ältere leiden an Infektionskrankheiten wie Durchfall oder Lungenentzündung. Wer auf Hilfe angewiesen ist, kann nur selten auf staatliche Unterstützung bauen. Wegen fehlender Sozialhilfe sind Familien zusätzlich für Pflege und Betreuung im Alter verantwortlich. In den Städten gibt es hauptsächlich staatliche Krankenhäuser, die sogenannten „Hospitales“. Die hygienischen Zustände sind allerdings nicht mit westlichen Standards zu vergleichen. Dazu kommen die privaten Krankenhäuser, die „Clinicas“, mit einer qualitativ guten Versorgung. Im Gegensatz zum staatlichen Programm verlangen Clinicas hohe Gebühren, die für den Großteil der Menschen nicht bezahlbar sind. Der Zugang zu Medikamenten ist jedoch allgemein, besonders für ärmere Menschen, schwierig. Auf dem Land mangelt es verstärkt an medizinischer Versorgung und geschultem Personal. Schätzungsweise nur jeder Zweite hat überhaupt die Möglichkeit, einen Arzt aufzusuchen und sich behandeln zu lassen.

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