Skip to content

Kongo: Georimes Story - "Patmos war meine Rettung"

Aufwachsen im Bürgerkrieg – das kennt Georime schon von Geburt an. Ihre Eltern hat sie nie kennenlernen dürfen. Sie starben bei einem Aufstand der Rebellen als sie erst sechs Monate alt war. In frühen 2000er Jahren stürzte der Krieg die Demokratische Republik Kongo ins Chaos. Viele Kinder haben ein Trauma aus dem anhaltenden Aufstand geerbt. Auch Georime spürte dieses Trauma zutiefst. Sie sehnte sich nach dem, was sie nie gekannt hatte: einer Familie.

Auf der Suche nach einem sicheren Zuhause

Eine lange Zeit des Leidens prägten Georimes früheste Erinnerungen. Sie und sechzehn andere Waisenkinder wurden in die Obhut von Nonnen gegeben, die jedoch nicht die Mittel hatten, sich um die leidenden Kinder zu kümmern. Doch diese brauchten verzweifelt Hilfe. Es sprach sich herum, dass es einen Ort gab, an dem Waisenkinder betreut werden konnten.

Nach einer langen und beschwerlichen Reise kamen sie zu diesem Ort: zur Insel Idjwi im Kiwusee. Dieses besondere Fleckchen Land war als Zufluchtsort für Kinder gekauft worden, damit dort ein neues ICC-Kinderdorf gebaut werden konnte, in dem die Kinder friedlich leben und in Ruhe aufwachsen konnten. Mit der Zeit entstand das Kinderdorf „Patmos“. Hier fanden die Kinder ein neues und sicheres Zuhause. Sie lebten jetzt in Häusern, in denen Mütter und Väter sich als liebevolle Familie um die Kinder kümmerten.

Georime findet Zuwendung und Liebe

Georime

Georime kümmert sich liebevoll um ein Kind.

Georime fand in dem Kinderdorf endlich Zuwendung, Freundschaft und Liebe. Und sie liebte es, sich um Kinder zu kümmern und sozusagen selbst Hausmutter zu sein. Doch bevor Georime ihre berufliche Bestimmung finden sollte, lernte sie die Liebe ihres Lebens kennen – den Zimmermann des Kinderdorfes.

Als die beiden heirateten, haben alle Kinder des Dorfes darum gebeten, an Georimes Hochzeit teilnehmen zu dürfen, was für sie ein Zeichen wahrer Liebe war.

Nach der Hochzeit bekam sie das Angebot, als Hausmutter in Patmos zu arbeiten und bei den Kindern zu bleiben, die sie teilweise schon von klein auf kennt. Damit hat sich der Weg für ihre Zukunft geebnet, der für Georime insgeheim schon immer klar war.

Liebe ist wie ein Kreislauf

Nach der Hochzeit bekam sie das Angebot, als Hausmutter in Patmos zu arbeiten und bei den Kindern zu bleiben, die sie teilweise schon von klein auf kennt. Damit hat sich der Weg für ihre Zukunft geebnet, der für Georime insgeheim schon immer klar war.

Ihre Kinderdorf-Familie unterstützte sie nicht nur bei der Geburt ihrer zwei eigenen Kinder, sondern auch bei der Einrichtung ihres Hauses. Georime erkannte, dass sie, obwohl sie ihre Eltern nie kannte, im Kinderdorf Patmos eine richtige Familie hatte. Sie denkt nach wie vor an ihre Sponsoren und Unterstützer, denen sie sehr dankbar ist – sie waren ihre Rettung.

Nun ist es Georime, die den Kindern das gibt, was sie am meisten brauchen: Liebe Fürsorge. Sie gehört heute zu den Lieblingshausmüttern der Kinder in Patmos. Liebe, sagt Georime, ist wie ein Kreislauf – je mehr man hinzugibt, umso mehr fließt an alle zurück.

Für die Kinder in "Patmos" spenden

Sie möchten „Patmos“ dabei helfen weiter so wunderbare Erfolgsgeschichten wie die von Georime zu schreiben?
Mit jeder Spende leisten Sie einen wichtigen Beitrag, um die Situation der Kinder nachhaltig zu verbessen. Wir freuen uns über jeden Betrag.

Teile diese Seite mit Freunden