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CFI-Kinderdorf „Patmos“ in Kongo, Kinder in Not helfen

Das Kinderdorf „Patmos"“

im Kongo
Schule im Kinderdorf Patmos in Kongo, Ohne Bildung kein Zukunft
Bildung ist der Schlüssel
,,Patmos“ bietet Kindern Schutz vor dem Bürgerkrieg –
und die Chance auf Bildung und ein selbstbestimmtes Leben.
Tanz und Musik im Kinderdorf Patmos in Kongo
Tanzen macht glücklich!
Singen, Instrumente spielen, tanzen: Die Musik hat in Patmos einen großen Stellenwert und begeistert alle.

Die Dinge einfach selbst in die Hand nehmen!

Das Kinderdorf „Patmos“ im Kongo

Das Kinderdorf „Patmos“ im Kongo wurde 1997 gegründet; derzeit leben hier rund 150 Kinder. Neben den Wohnhäusern gibt es in „Patmos“ eine Grund- sowie eine Sekundarschule. Das Kinderdorf betreibt selbst Landwirtschaft. Allerdings müssen teure Nahrungsmittel zugekauft werden, da nicht der ganze Bedarf aus eigener Produktion gedeckt werden kann. Durch die Herstellung von Ziegelsteinen kann das Dorf jedoch Geld für den Bau weiterer Häuser sparen – so funktioniert effektive „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Kongo: gezeichnet von Unruhen, Korruption und Gewalt

Kein Zugang zu Trinkwasser in Kongo, CFI-Kinderhilfe

Kongo? Ist das nicht ein reiches Land? Betrachtet man die artenreiche Fauna und Flora und vor allem die beträchtlichen Vorkommen an Bodenschätzen wie Erdöl und Erdgas, liegt die Vermutung nahe. Auch Experten gehen davon aus, dass Kongo eines der führenden afrikanischen Länder sein könnte. Stattdessen zählt Kongo immer noch zu den ärmsten Ländern der Welt. Aber warum? Das in der Fläche zweitgrößte Land Afrikas ist mit rund 85 Millionen Einwohnern auch eines der bevölkerungsreichsten und hat noch immer mit den Auswirkungen der Kolonialzeit und dem jahrzehntelang tobenden Bürgerkrieg zu kämpfen. 2002 wurde zwar ein Friedensvertrag unterzeichnet – Unruhen, Korruption und Gewalt halten dennoch bis heute an.

Dies wirkt sich auch auf die medizinische Versorgung und Hygiene aus: Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist ebenso begrenzt wie die Anzahl der Ärzte. Auf einen Arzt kommen 10.000 potenzielle Patienten. Grassierende Krankheiten wie Malaria, Ebola oder HIV sorgen jedes Jahr für Todeszahlen im fünfstelligen Bereich. Soziale Hilfen der Regierung gibt es nicht.

Stein auf Stein:
Patmos baut an einer besseren Zukunft!

Kindheit in Kongo bedeutet fast immer ein Leben ohne Zugang zu Bildung, ohne Gesundheitsversorgung und ausreichend Nahrung. Die Schule zu besuchen und medizinische Angebote zu nutzen, ist sehr teuer: Allein die Kosten für die Grundschule sind in etwa so hoch wie das durchschnittliche jährliche Pro-Kopf-Einkommen. Und Kind zu sein in diesem Land bedeutet für viele auch, schutzlos in bewaffnete Konflikte verwickelt zu werden. 35 Prozent der Kämpfer in Kongo sind Kinder.

Außerhalb der Kämpfe, auf der Insel Idjwi im Kivu-See liegt das Kinderdorf „Patmos“. Es bietet Kindern ein sicheres, geschütztes Leben im Familienverbund. Aktuell leben rund 150 Kinder in 9 Wohnhäusern in Patmos. Es ist damit das zahlenmäßig größte Kinderdorf, das CFI Internationale Kinderhilfe finanziell unterstützt.

 

Eine der wichtigsten Einrichtungen im Kinderdorf ist die eigene Ziegelei. Durch die Produktion der Steine können notwendige Bau- und Umbaumaßnahmen schnell und günstig realisiert werden. So baut Patmos im wahrsten Sinne des Wortes an seiner Zukunft!

Die Kinder besuchen die Grund- oder Sekundarschule und erwerben begleitend praktische Fähigkeiten und Kennnisse in der Landwirtschaft und der eigenen Ziegelei. Auch Musik spielt eine große Rolle in Patmos. Da es auf der Insel kaum Elektrizität gibt und der wenige Strom für das Dorf limitiert ist, schließen sich die Kinder zu Chören zusammen, spielen Instrumente, singen und tanzen – sie machen ihre Musik einfach selbst, statt fernzusehen oder Radio zu hören.

Erfolgsgeschichte

Von der Straße hinters Mikrofon

Talent geweckt, Talent entdeckt – und gefördert: Baraka Nduwayesu kam 2002 nach Idjwi. Er stammt aus ärmsten Verhältnissen und erhielt im Kinderdorf die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft. Im Kinderdorf konnte er seine Talente, vor allem seine Sprachbegabung, entfalten, besuchte mit viel Freude die Schule und machte 2013 einen Abschluss in Literatur. Danach erhielt er die Chance, an der Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften zu studieren. Heute arbeitet Baraka erfolgreich als Journalist bei einem Radiosender.

Ermöglichen Sie Kindern eine bessere Zukunft!

In Patmos gibt es noch viel zu tun: Die Versorgung mit Trinkwasser muss verbessert werden,
ebenso sind Bauarbeiten an den Küchen immer wieder Thema.
Unterstützen Sie Patmos jetzt mit einer Spende!