Kinderarmut weltweit – Maßnahmen zur Bekämpfung

Im Fokus: Demokratische Republik Kongo

In der Demokratischen Republik Kongo leben Menschen aus über 200 verschiedenen Ethnien. Nach der Kolonialzeit tobte ein jahrzehntelang andauernder Bürgerkrieg, der sich aufgrund von Verwicklungen angrenzender Staaten zum sogenannten „afrikanischen Weltkrieg“ entwickelte. Erst 2002 konnte ein Friedensvertrag unterzeichnet werden – die Unruhen halten dennoch bis heute an. Trotz des Rohstoffreichtums des Kongo gilt das Land als eines der ärmsten der Welt. Daher ist Kinderarmut im Kongo sehr ausgeprägt. Drei Viertel aller Kinder können keine Schule besuchen und rund 80 Prozent der gesamten Bevölkerung leiden an Unterernährung. Das Sozialsystem zählt, wegen der zahllosen Umstürze im Land, zu den schlechtesten weltweit.

Allein in den vergangenen Jahren sollen bei Angriffen circa 2,5 Millionen Menschen ihr Leben verloren haben. Kinder verloren ihre Eltern, wurden selbst verwundet und stehen ohne Hoffnung und Perspektive vor einem Leben geprägt aus Krieg und Leid.

Kinderarbeit ist ein großes soziales Problem in ärmeren Ländern.

Maßnahme gegen akute Kinderarmut- Gründung des Kinderdorfs „Patmos“ 2001

CFI Internationale Kinderhilfe unterstützt das Kinderdorf „Patmos“ im Kongo. Gegründet wurde „Patmos“ 1997, derzeit leben dort 107 Kinder. Dr. Barry Wecker war vom Schicksal der Waisen im Kongo sehr ergriffen. Um die Jahrtausendwende arbeitete er mit der Organisation PROLASA in Goma, im Osten des Landes. am Aufbau und Betrieb von medizinischen Kliniken. Viele Kinder, die in der Folge des Bürgerkrieges zu Waisen wurden, wurden in dieser Zeit zu ihnen gebracht und dort medizinisch versorgt. Die Mitarbeiter von PROLASA taten ihr Bestes für die knapp 200 Kinder, es fehlten jedoch finanzielle sowie räumliche Möglichkeiten.

Maßnahmen und Lösungen gegen Kinderarbeit

Ende 2001 kontaktierte Dr. Wecker ICC für weitere Hilfe. Die Zustände in dem kriegsgebeutelten Land spitzten sich zu, so dass die Menschen Anfang 2002 aus Goma fliehen mussten. Es war höchste Zeit zu handeln – rund 40 Kinder drohten durch die Umstände zu verhungern. Bald wurde mit der Insel Idjwi im Kivu-See ein geeigneter Ort für das Kinderdorf „Patmos“ gefunden, das außerhalb der Reichweite der kämpfenden Parteien liegt.

Seit diesen frühen Anfängen wurden mehrere Gebäude für die Kinder gebaut. Patmos ist nun das zahlenmäßig größte Kinderdorf, das von CFI Internationale Kinderhilfe finanziell unterstützt wird.

Bildung gegen Kinderarmut

Der Ansatz, dem CFI Internationale Kinderhilfe sich verpflichtet hat, ist der der „Entwicklungshilfe als Hilfe zur Selbsthilfe“. Armut und vor allem Kinderarmut wird am wirksamsten und nachhaltigsten mit einer Ausbildung der Menschen vor Ort eingedämmt. Gut ausgebildete Menschen können in ihren Herkunftsländern die größten Veränderungen erwirken, daher setzt das Konzept der von CFI Internationale Kinderhilfe unterstützten Kinderdörfer den Schwerpunkt auf die gute Ausbildung der Kinder.

Neben den Wohnhäusern gibt es in „Patmos“ eine Grund- sowie eine Sekundarschule. Das Kinderdorf betreibt selber Landwirtschaft. Allerdings müssen teure Nahrungsmittel zugekauft werden, da nicht der ganze Bedarf aus eigener Produktion gedeckt werden kann. Durch die eigene Ziegelsteinherstellung kann Geld für den Bau weiterer Häuser gespart werden. Jedoch gibt es auch noch einige Baustellen: Die Versorgung mit Frischwasser muss verbessert werden. Besonders im medizinischen Bereich ist die Hilfe von Spendern gefragt.

CFI Kinderhilfe ergreift Maßnahmen gegen Kinderarbeit weltweit.
Unterstützen Sie uns dabei, unsere Lösungen gegen Kinderarbeit umzusetzen.
„Ich unterstütze CFI Internationale Kinderhilfe als ehrenamtliche Botschafterin, weil ich mit eigenen Augen gesehen habe, wie wichtig unsere Spendengelder sind, wo sie ankommen und dass sie eingesetzt werden.“
Leonie Lutz, MiniMenschlein.de
„Mit der Aktion „Spenden statt Schenken“ kann man mal etwas wirklich Sinnvolles tun und nachhaltige Entwicklungshilfe leisten.“
Annette Kehrer, Gantner Instruments
„Kinder sind unsere Zukunft, egal, wo diese leben. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, CFI Kinderhilfe weltweit zu unterstützen.“
Sonja und Gerhard Sattler, Rosenpark Klinik
„Wir arbeiten gerne mit CFI Kinderhilfe zusammen, weil durch ihre Arbeit in Krisen- und Entwicklungsländern dafür gesorgt wird, dass nachhaltig gute Bedingungen für die Menschen dort geschaffen werden.“
Thiemo Gutfried, G&G Event Marketing GmbH
„Wir sind von der Arbeit der CFI begeistert und freuen uns, das gemeinnützige Engagement der Kinderhilfe zu unterstützen und in Deutschland noch bekannter zu machen.“
„Kinder können sich nicht aussuchen, wo auf der Welt und in welche Familie sie hineingeboren werden. Daher ist es umso wichtiger, den Kindern zu helfen, die vom Schicksal nicht gesegnet wurden.“
Pascal Reinheimer, reinheimer_systemloesungen

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