Kinderarbeit: Ein soziales Problem

Indien – Das Land der Gegensätze

Mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern ist Indien, der multiethnische Staat in Südasien, das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde. 2020, so die Prognose, soll Indien bei gleichbleibend enormem Bevölkerungswachstum die Einwohnerzahl Chinas übertrumpfen. Trotz Demokratie und verankerter Regionsfreiheit wird die indische Gesellschaft nach wie vor vom indischen Kastensystem bestimmt. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung kann sich keine ausreichende Ernährung leisten.

Kinderarbeit ist ein großes soziales Problem in ärmeren Ländern.

Soziales Problem: Kinderarbeit

Fast ein Drittel der Großstadtbewohner lebt in Elendsvierteln, den sogenannten Slums. Auf dem Land gibt es zudem immer noch Kinderarbeit. Eine Maßnahme gegen Kinderarbeit ist es, den Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen, deren Familien zu arm sind.

Maßnahmen und Lösungen gegen Kinderarbeit

Eine praktische Lösung gegen Kinderarbeit in Indien bietet das Kinderdorf „DEWS Sweet Home“ an. Hier werden Waisen- und Straßenkinder aufgenommen, die sich sonst ihr Einkommen alleine verdienen müssten. Im Kinderdorf spürt man den familiären Zusammenhalt, den die Kinder so dringend brauchen. Bildung als Mittel zur Selbsthilfe ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben der Kinder. Durch ihre Ausbildung, die sie im Kinderdorf erhalten, können sie den Kreislauf aus Armut und Kinderarbeit durchbrechen und ihr Leben durch die Wahl ihres Berufes selbst aktiv gestalten.

Gründung des Kinderdorfes „DEWS Sweet Home“

1996 gründete Lilly Kaligithi, gebürtige Inderin, die lange in den USA gelebt hatte und nach Indien zurückgekehrt war, in ihrer Heimat ein kleines Waisenhaus. Zunächst hatte sie dafür in ihrem Elternhaus im ostindischen Narsapur, zwischen Chennai und Kalkutta, zwei Zimmer zur Verfügung. Der Platz reichte schnell nicht mehr aus, weshalb Lilly Kaligithi ICC um Hilfe bat.

Bis zum Jahr 2016 leitete Lilly – mit über 80 Jahren – gemeinsam mit ihrer Tochter Susan das gesamte Kinderdorf. Nun hat ihre Tochter die komplette Leitung übernommen. Seit der Gründung hat Lilly viel erreicht: Das Dorf versorgt sich landwirtschaftlich zum großen Teil selbst, unter anderem mit mehreren Gewächshäusern.

CFI Kinderhilfe ergreift Maßnahmen gegen Kinderarbeit weltweit.
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„Ich unterstütze CFI Internationale Kinderhilfe als ehrenamtliche Botschafterin, weil ich mit eigenen Augen gesehen habe, wie wichtig unsere Spendengelder sind, wo sie ankommen und dass sie eingesetzt werden.“
Leonie Lutz, MiniMenschlein.de
„Mit der Aktion „Spenden statt Schenken“ kann man mal etwas wirklich Sinnvolles tun und nachhaltige Entwicklungshilfe leisten.“
Annette Kehrer, Gantner Instruments
„Kinder sind unsere Zukunft, egal, wo diese leben. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, CFI Kinderhilfe weltweit zu unterstützen.“
Sonja und Gerhard Sattler, Rosenpark Klinik
„Wir arbeiten gerne mit CFI Kinderhilfe zusammen, weil durch ihre Arbeit in Krisen- und Entwicklungsländern dafür gesorgt wird, dass nachhaltig gute Bedingungen für die Menschen dort geschaffen werden.“
Thiemo Gutfried, G&G Event Marketing GmbH
„Wir sind von der Arbeit der CFI begeistert und freuen uns, das gemeinnützige Engagement der Kinderhilfe zu unterstützen und in Deutschland noch bekannter zu machen.“
„Kinder können sich nicht aussuchen, wo auf der Welt und in welche Familie sie hineingeboren werden. Daher ist es umso wichtiger, den Kindern zu helfen, die vom Schicksal nicht gesegnet wurden.“
Pascal Reinheimer, reinheimer_systemloesungen

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