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Entwicklungshilfe auf den Philippinen:

Hilfe zur Selbsthilfe – für ein Leben mit Zukunft

Entwicklungshilfe auf den Philippinen, Kinderdorf, CFI-Kinderhilfe

Armut ist in großen Teilen der Philippinen ein großes Problem, von dem gerade Kinder betroffen sind.

Die Philippinen zählen zu den bevölkerungsreichsten Ländern der Welt – aber längst nicht zu den ärmsten. Dennoch klafft hier die Schere zwischen Arm und Reich deutlich auseinander. Armut ist in großen Teilen des Inselstaats ein großes Problem, von dem gerade Kinder betroffen sind. Wir möchten Waisenkindern oder Kindern, um die sich die Eltern nicht kümmern können, ein Zuhause geben. Deshalb unterstützen wir als Hilfsorganisation mit Ihrer Hilfe das Kinderdorf „Shining Jewels“. Im Rahmen unseres Programms zur Entwicklungshilfe erhalten Kinder im Dorf Hilfe zur Selbsthilfe.

Leben auf den Philippinen: für viele ein Leben in Armut

Die Philippinen sind ein Staat und Archipel im westlichen Pazifik mit mehr als 7.600 Inseln. Hier leben Menschen aus unterschiedlichster ethnischer Herkunft zusammen – oft auf beengtem Raum. Mit über 100 Millionen Einwohnern gehören die Philippinen zu den bevölkerungsreichsten Staaten der Erde – und auf einigen Inseln auch zu den am dichtesten besiedelten.

Auch wenn die Zeit jahrzehntelanger Unruhen 1987 durch die neue Verfassung beendet wurde, sind Menschenrechtsverletzungen auf den Philippinen dennoch keine Seltenheit. Das schnelle Bevölkerungswachstum, eine hohe Arbeitslosenquote, sinkende Pro-Kopf-Einkommen auf der einen Seite und eine kleine, privilegierte und reiche Elite auf der anderen Seite prägen das problembehaftete Bild des Inselstaats. Ein Lichtblick ist die Investition des Landes in den Bildungssektor: 2,5 % des Bruttoinlandsprodukts kommen Bildungszwecken zugute, denn die Analphabetenrate ist hoch. Dies ändert jedoch nichts an der großen Armut und den oft prekären Lebensbedingungen: Selbst in der Hauptstadt Manila gibt es ausgedehnte Slums ohne Zugang zu Strom oder Wasser. 

Die Zahl der Kinder, die ohne Familie aufwachsen und alleine auf den Straßen der Philippinen leben, ist groß. Sie kämpfen dort Tag für Tag um ihre Existenz, ohne schützende Familie oder jemanden, der sich um sie kümmert. Um diesen obdachlosen Kindern ein Zuhause zu geben, wurde 1998 zunächst ein Aufnahmezentrum für Straßenkinder eingerichtet und nach kurzer Zeit zum Kinderdorf „Shining Jewels“ umgebaut. Um besonders Kindern und jungen Menschen bessere Perspektiven zu bieten, unterstützen wir mit Hilfe von Spendengeldern das Kinderdorf „Shining Jewels“. Dabei verfolgen wir das Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Warum ist „Hilfe zu Selbsthilfe“ so wichtig?

Hilfe zur Selbsthilfe ist eine Form der modernen Entwicklungshilfe und ein Anstoß dafür, Armut und ihre Ursachen nachhaltig zu beseitigen. Genau das wollen wir auch. Es ist uns sehr wichtig, dass Spendengelder in Entwicklungsländern dafür eingesetzt werden, dass die Menschen vor Ort aus eigener Kraft ihre Lebenssituation verbessern können. So unterscheidet sich die Hilfe zur Selbsthilfe von der Nothilfe, die meist nur noch in Krisensituationen zum Tragen kommt. Hilfe zur Selbsthilfe hat das langfristige Ziel, Entwicklungshilfe überflüssig zu machen.

Wie setzen wir das auf den Philippinen um?

Seit der Gründung hat sich im Dorf viel entwickelt. Es kamen weitere Häuser hinzu – mittlerweile leben hier bis zu 55 Kinder in 3 Wohnhäusern. In den Familien finden sie den Schutz und die Sicherheit, die sie so dringend für ihre Entwicklung brauchen. Ein Dach über dem Kopf und ein eigenes Bett, Nahrung und Bildungsangebote in der Kinderdorfschule sind das eine – die Fürsorge und Wärme, die sie in den Familien erhalten, sind aber mindestens genauso wichtig. Und auch die praktischen Lebenserfahrungen, die sie hier sammeln, sind wertvoll.

Hilfe zu Selbsthilfe, Grundnahrungsmittel selbst anbauen

Im Kinderdorf „Shining Jewels“ erhalten die Kinder und ihre Familien die Möglichkeit, Grundnahrungsmittel selbst zu produzieren. Auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen bauen die Kinderdorffamilien Obst und Reis für den eigenen Bedarf an, aber auch zum Verkauf. Damit gehen sie wichtige Schritte auf dem Weg zur Selbstversorgung.

 

Dazu zählt auch das wichtige Thema Bildung: Kinder erhalten hier eine Schulausbildung bis zur 12. Klasse und erwerben darüber hinaus viele praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten. All dies schafft die Grundlage dafür, dass sie in ihrem späteren Leben selbst für sich sorgen können und nach ihrer Zeit im Kinderdorf gute Startchancen haben. Was uns besonders freut: Viele der ehemaligen Kinderdorfkinder halten noch immer Kontakt zu ihrem Kinderdorf und ihren Familien. So können wir auch ihre Entwicklung weiterverfolgen.

Bildung im Kinderdorf Shining Jewels auf den Philippinen
Fazit:

Wegweisende Projekte im Kinderdorf –
Hilfe zur Selbsthilfe wirkt

Hilfe zur Selbsthilfe leisten wir dank Ihrer Spenden im Kinderdorf insbesondere durch die Subventionierung von Projekten. Dazu zählt auch die Einrichtung einer Bäckerei. Weitere Spendengelder flossen in die Finanzierung einer Musikpädagogin, die die traumatisierten Kinder bei der Verarbeitung ihrer schlimmen Erfahrungen begleitet. Zudem kann mit Hilfe der Spenden die Lehrerin bezahlt werden und es wurden u. a. Betten und Bettwäsche angeschafft, damit jedes Kind sein eigenes Bett hat. Mit all diesen Maßnahmen entstehen gute Voraussetzungen, dass die Kinder stabilisiert und auf ein unabhängiges Leben vorbereitet werden.

Es gibt noch viel zu tun in „Shining Jewels“! Mit Ihrer Spende für das Kinderdorf leisten Sie einen wichtigen Beitrag, um die schwierige Situation vieler Kinder auf den Philippinen nachhaltig zu verbessern.

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"Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt."
Einstein
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