In den nächsten Wochen werden wir über das Kinderdorf “Las Palmas” berichten. Auf den ersten Blick verbinden viele mit der Dominikanischen Republik vor allem traumhafte Strände und Urlaubserinnerungen. Wenn man genauer hinsieht, findet man neben dem florierenden Tourismus jedoch auch viel Armut und Kriminalität.

Von den 10,7 Millionen Einwohnen leiden laut Welthungerhilfe 24% an Unterernährung – darunter auch viele Kinder. Die medizinische Versorgung ist zwar in vielen Orten gewährleistet, die hygienischen Verhältnisse sind jedoch unzureichend. Und obwohl eine allgemeine Schulpflicht im Land herrscht, erschweren weite Schulwege vor allem im ländlichen Bereich den Zugang der Kinder zu guter Bildung.

Etliche Kinder leben zudem als Waisen allein auf der Straße. Diese Kinder haben keinen Zugang zu gesunder Ernährung, Bildung oder auch medizinischer Versorgung. Umso wichtiger ist die Arbeit des 1982 gegründeten Kinderdorfes „Las Palmas“. Dort finden die Kinder ein Zuhause mit Grundschule und weiterführender Schule, einen Bauernhof mit Bäckerei und Molkerei, eine Musikschule und eine Kirche. Das Kinderdorf gibt den Kindern eine echte Chance.