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Social-Business-Projekt auf den Philippinen

Aufbau einer Bio-Farm in „Shining Jewels“

Aufbau einer Agri-Farm im Kinderdorf Shining Jewels, jetzt spenden, Hilfe zu Selbsthilfe, nachhaltiges Projekt für Kinderdorf

Um das Kinderdorf wirtschaftlich unabhängiger zu machen, soll in „Shining Jewels“ eine nachhaltige Bio-Farm entstehen.

Um unabhängiger zu werden und sich wirtschaftlich auf eigene Füße zu stellen, hat sich die Leitung des Kinderdorfes „Shining Jewels“ dazu entschlossen, ein Projekt zu starten, das regelmäßig Einkommen für das Kinderdorf erwirtschaftet: Eine Bio-Farm. Das Kinderdorf will so zu einem Zentrum für nachhaltige Landwirtschaft für die Region werden. Durch die geplante Farm generiert das Kinderdorf eigenes Einkommen und versorgt sich selbst mit den nötigen, frischen Nahrungsmitteln sowie einem regelmäßigen Einkommen für die laufenden Kosten und den Betrieb der Grundschule. Damit wird diese Schule als Lernzentrum der Region gesichert, von dem auch Kinder außerhalb des Dorfes profitieren

Entwicklungshilfe – und ihre Hürden

Dem philippinischen Kinderdorf „Shining Jewels“ helfen wir mit Ihren Spenden im Sinne der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Diese reichen jedoch leider nicht aus, um die Personalkosten für das Kinderdorf und seine Grundschule zu decken. Ursachen dafür liegen zum einen darin, dass das Kinderdorf wirtschaftlich von ausländischen Partnerorganisationen abhängig ist. Hinzu kommen für die Region typische Unwetter, die die wiederaufgebaute Infrastruktur immer wieder beschädigen oder zerstören. Dann beginnt das Dorf wieder von vorne. Wie können wir das ändern? Wir haben eine Vision!

Die Bio-Farm: damit das Kinderdorf auf eigenen Beinen steht

Um das Kinderdorf wirtschaftlich unabhängiger zu machen, soll in „Shining Jewels“ eine nachhaltige Bio-Farm entstehen, mit der die Dorfgemeinschaft ihren Eigenbedarf an Obst und Gemüse sowie anderen Lebensmitteln decken kann. Zudem will das Dorf durch den Verkauf seiner selbst erzeugten Produkte ein regelmäßiges Einkommen erwirtschaften, um die Unterhaltskosten für das Dorf und die Schule zu erwirtschaften. Dies ist ein sehr wichtiger Schritt, um die Zukunft von Shining Jewels zu sichern, die Schule zu erhalten und auch mehr Kinder aus der Region aufnehmen zu können. Und genau dieses Investment wird sich auszahlen: Denn gut ausgebildete Kinder werden als die Erwachsenen von morgen die Herausforderungen der Philippinen besser meistern können.

„Shining Jewels“: ein Zentrum für nachhaltige Landwirtschaft

Unsere Vision ist die Entwicklung des Kinderdorfes zu einem Zentrum für nachhaltige Landwirtschaft. Dadurch entstehen neue Arbeitsplätze, die Wirtschaft der Region erhält einen starken Impuls und der Lebensstandard vieler Menschen verbessert sich.

Geplant – und teilweise auch schon umgesetzt – ist eine Bio-Farm mit verschiedenen Modulen. Dazu zählen ein Obstgarten, Felder, ein Fischteich, Viehzucht, eine Frischwasseranlage, Solarpumpe, aber auch touristische Angebote für andere philippinische Schulen, Teams oder Jugend-Camps.

Ökologische nachhaltige Landwirtschaft, Agri-Farm im Kinderdorf auf den Philippinen, jetzt Spenden

Gesunde Ernährung – Aufgabe der gesamten Familie

Die Kinder in „Shining Jewels“ werden eine Stunde pro Tag in die Nahrungsmittelproduktion mit eingebunden und helfen gerne mit. Die gemeinsame Arbeit macht allen Spaß und stärkt die Verbundenheit innerhalb der Familie. Zudem erlernen sie hier lebenswichtige Fertigkeiten, werden selbstständiger und können bereits mögliche Berufsperspektiven kennenlernen.

Ist die Sicherheit der Kinder im Rahmen des Projekts gewährleistet?

Die Bio-Farm befindet sich außerhalb des Kinderdorfes, so dass der touristische Betrieb die Abläufe im Kinderdorf nicht beeinträchtigt. Auch die Regierung sieht hier keine Schwierigkeiten und hat das Projekt auch im Hinblick auf die Sicherheit der Kinder freigegeben. Zusätzlich wurden neue Gesetze zum Schutz der Kinder erlassen.

Inwiefern ist das Projekt ökologisch nachhaltig?

Die Landwirtschaft arbeitet ohne chemischen Dünger; das Dorf stellt seine Düngemittel selbst aus Wurmkulturen her. Das Saatgut stellt größtenteils die Regierung durch das Landwirtschaftsministerium zur Verfügung, weitere notwendige Anschaffungen werden durch Spenden finanziert.

Wirtschaftliche Unabhängigkeit des Kinderdorfs – davon profitiert die ganze Region

• Sicherung der gut ausgestatteten Grundschule als Lernzentrum auch für Kinder außerhalb des Dorfes
• Mehr Kinder aus der Region können im Kinderdorf aufgenommen werden
• Gesunde Ernährung zu günstigen Preisen
• Mitwirkung an der Stabilität der Region – Entwicklungshilfe als Hilfe zur Selbsthilfe
• Das Kinderdorf kümmert sich auch um die Waisenkinder in der Umgebung und aus der eingeborenen Unterschicht der Stämme „Bla’an“ und „Aita“

Wie soll das Projekt auf Dauer finanziert werden?

Der Finanzierungsplan basiert auf einem Unterstützungssystem. In der Startphase erhält das Kinderdorf Unterstützung durch Freiwillige, die bereits für die Bepflanzung und Reinigung des Gebietes aktiv geworden sind. Firmen und Studenten, so der Plan, werden die Farm nicht nur besichtigen, sondern sie werden Teil der Entwicklung, indem sie Saatgut und Arbeitszeit sowie Know-how spenden. Touristen werden die Farm gegen eine Gebühr besuchen können, sie werden im Gegenzug Mahlzeiten und Ernteprodukte erhalten. Bereits Mitte 2020 will das Kinderdorf Touristen aus verschiedenen Schulen und Unternehmen der Region empfangen und in das Projekt einbinden. Im Februar kam beispielsweise eine Schule, die beim Pflanzen von Bäumen geholfen hat.

Bauphasen, einzelne Module und ihre Kosten

In Phase 1 wird das Gelände für die Bio-Farm erschlossen und für die Bepflanzung vorbereitet. Phase 2 ist die Bauphase für die Bewässerungsanlage, Solarmodule und Viehzucht (Fischteich und Stallungen). Phase 3 betrifft den Aufbau der Vertriebsstruktur und der Kooperationen vor Ort, auch zur Erschließung der touristischen Potenziale. In jeder Phase wird bereits das Land mit den zur Verfügung stehenden Mitteln bewirtschaftet, das Kinderdorf profitiert also von Anbeginn des Projekts von den Erträgen der Gärten und Felder.

Phase 1: Status quo (Februar 2020):
Das Land, das bereits zur Verfügung steht, wurde bepflanzt und Setzlinge und Sämereien wurden ausgebracht. Dies ist bereits vollständig finanziert.
• Kosten: 4.493,33 EUR

Phase 2: Errichtung von Zäunen (März 2020)
Das Land, das in Zukunft als Farmland dient, muss umzäunt werden. Die Zäune schützen die Felder vor Tierfraß. Die Zäune sind bereits finanziert, mit der Umsetzung wurde im März 2020 begonnen, bis zum Ende der Regenzeit im Oktober 2020 sollen die Zäune stehen.
• Kosten: 13.445,91 €

Phase 3: Erschließung des Geländes und Wasserversorgung Nutzwasser (November 2020- März 2021?)
Zur Wasserversorgung auf dem Gelände gehört:
• Installation von Wassertanks für die Bevorratung von Nutzwasser
• Aufbau eines Bewässerungssystems
• Aufbau von elektrischer Beleuchtung des Bio-Farm-Geländes.
• Kosten: 9.885,33 Euro

Die nächsten Schritte – Umzäunung für die angelegten Gärten

Nachdem in einem kleinen Teil der Farm erstes Gemüse angepflanzt wurde, soll ein großer Zaun gebaut werden, der sowohl die Gärten als auch die zukünftigen Felder vor Diebstahl und Verwüstung durch Tiere schützt. Nach der Einzäunung folgt die Anschaffung weiterer Geräte, um die vier Hektar Land zu reinigen und für die Bepflanzung vorzubereiten. In der übernächsten Phase sollen Gewächshäuser, eine Solarpumpe für die Gärten und ein Fischteich sowie eine Bewässerungsanlage für die Felder entstehen. Wir halten Sie über jeden Baufortschritt auf dem Laufenden und werden Ihnen viele Bilder von dem Gelände zeigen, auf dem in den nächsten Jahren die Bio-Farm entsteht.

Leisten Sie Hilfe zur Selbsthilfe! Mit Ihrer Spende für den Aufbau der Bio-Farm tragen Sie dazu bei, dass sich das Kinderdorf selbst versorgen kann und im Idealfall keine Unterstützung mehr benötigen wird. Aktuell benötigen wir dringend Spendengelder zur Vorbereitung der Phase 3.

WEITERE PROJEKTE

„Wir sind Engel mit nur einem Flügel.
Um fliegen zu können, müssen wir uns umarmen.”
Luciano de Creszenzo (*1928),
ital. Schriftsteller u. Dichter
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