Immer mal wieder haben Unterstützer die Möglichkeit, eine eigene Reise mit einem Besuch in einem Kinderdorf zu verbinden. Familie Empl war kürzlich in Thailand und schaute bei dieser Gelegenheit auch im “Kirsten Jade Rescue Center” vorbei. Was sie dort vorfanden, lässt ihre Augen immer noch leuchten.

Familie Empl hat Wurzeln in Thailand und war länger beruflich in Thailand tätig. Da die Tochter den Namen “Jade” trägt, war bei der Suche nach einem sozialen Projekt in Thailand schnell klar: Das “Kirsten-Jade-Rescue-Center” sollte es sein. Die Familie war kürzlich zusammen mit Freunden im Kinderdorf. Familie Empl berichtet immer noch hörbar begeistert:

“Unser Aufenthalt dort war sehr emotional, wir haben seither einen sehr guten Kontakt mit der Kinderdorfleitung. Althea ist eine Frau mit sehr viel Charisma, die zu 100% hinter ihrer Arbeit steht, das ist wirklich unbeschreiblich. Diese Frau könnte mit ihrem Engagement und ihrer Aura genauso gut einen großen Konzern leiten, aber sie sieht ihre Berufung in ihrer Arbeit im Kinderdorf und bekommt jeden Tag den Dank dafür.

Im Kinderdorf wird so viel wie möglich selbst angebaut, um die Versorgung zu verbessern bzw. sicherzustellen. Die Kinder helfen sehr fleißig mit. Jedes hat eine Aufgabe – im Garten, auf dem Gelände oder im Haushalt. Jeder hilft mit und ist froh, Teil dieser großen Familie zu sein. Die Garten- und Feldarbeit wird weitgehend von Hand gemacht, das ist für uns so gar nicht vorstellbar. Es fehlt an den nötigen landwirtschaftlichen Geräten, aber irgendwie bekommen sie es trotzdem hin. Und das immer mit einem freundlichen Lächeln.“

„Es war sehr wichtig für uns, mal selber zu erleben, wo unsere Spenden ankommen, wie sie sinnvoll eingesetzt werden und wir wollten auch unbedingt persönlich einen Eindruck über die Kinder sowie die Kinderdorfleitung gewinnen. Die Kinder selbst haben uns wirklich sehr beeindruckt. Sie sind allesamt höflich und hilfsbereit, obwohl viele wirklich schwere Schicksale mit sich herumzutragen haben. Wir haben gesehen, wie sehr unser Geld hier benötigt wird und sind sehr froh, dass es nachhaltig und zielorientiert eingesetzt wird.

Was wir auch erfahren haben, ist, dass immer mal wieder Volontäre aus verschiedensten Ländern kommen, um im Kinderdorf mitanzupacken, mit einigen konnten wir auch sprechen. Dies ist sicher auch eine tolle Erfahrung und alternative Möglichkeit, zu helfen.”

Was brauchen die Kinder im Kinderdorf Ihrer Meinung nach am Dringlichsten?

“Letztendlich weiß das natürlich Althea am besten. Aus unserer Sicht waren es sicherlich die Dächer, Anschaffung von Gartengeräten und vor allem die sanitären Anlagen, die dringende Unterstützung benötigen – aber auch sonst merkt man schon, dass überall gespart wird – außer am sehr liebevollen Umgang untereinander und dem Lächeln im Gesicht – egal wie schwierig es doch oft dort sein wird. Tolle Kinder! Tolle Mama! (Anmerkung: Althea wird von allen Kindern liebevoll Mama genannt)

Zudem stehen, wie wir mitbekommen haben, regelmäßig Lohnzahlungen aus und es wird versucht, für erwachsene Kinder einen Platz zu schaffen, an dem sie etwas eigenständiger aber doch innerhalb der „Gemeinschaft“ leben und arbeiten können … ich denke das ist sehr zielführend, um hier auch langfristige Perspektiven aufzubauen und die Kosten in Summe in Grenzen zu halten.

Was uns zudem animiert hat, unsere regelmäßigen Spenden weiter aufzustocken ist die Tatsache, dass das Kinderdorf ausschließlich von Spenden lebt und es keine festen und planbaren Einnahmen gibt! Wir wissen: hier können wir helfen und hier kommt unsere Hilfe auch an.”

Sie möchten die Arbeit im “Kirsten-Jade-Rescue-Center” unterstützen?

Hier können Sie einfach und online helfen: