Im Kinderdorf „Patmos“ wohnen derzeit rund 170 Waisenkinder, die dringend Ihre Hilfe benötigen. Es gibt kein fließendes Wasser und das Essen wird auf offenem Holzfeuer im Freien gekocht. Die Kochsituation der Familien muss dringend verbessert werden. In den Regenzeiten ist der Boden um die Kochstellen aufgeweicht und die ohnehin schwierigen hygienischen Bedingungen an den Kochstellen spitzen sich zu. Außerdem sind sie für die Anzahl der Personen, für die gekocht wird, deutlich zu klein. Jeweils vier Familien bereiten nacheinander ihre Mahlzeiten an einer Kochstelle im Freien zu. Es wird auf wenig Raum am offenen Holzfeuer gekocht. Die Mahlzeiten für die Familien werden zeitversetzt zubereitet. Das erschwert den regelmäßigen Ablauf der Mahlzeiten, gerade für die kleineren Kinder. Jede Familie soll eine eigene Küche neben ihrem Wohnhaus bekommen. Ein überdachter Zugang soll die Kochstelle mit den Wohnhäusern verbinden.

Konzept der „Offenen Küche“

Die neuen Kochstellen bieten verbesserte hygienische Bedingungen, mehr Platz und sorgen für eine wesentlich einfachere Zubereitung der täglichen Mahlzeiten. Die Kochstellen müssen aus Sicherheitsgründen außerhalb der Wohnhäuser liegen, da auf Holzfeuern gekocht wird. Durch die neuen Küchen wird mehr Ruhe in den Familienalltag und die täglichen Abläufe einkehren. So wird es mehr Zeit für die Aufbauarbeiten des Kinderdorfs „Patmos“ geben. Momentan wird z. B. an einem Wassersystem gearbeitet. Da das Kinderdorf auf einer Insel in einem See liegt, soll das Seewasser durch Osmose gefiltert in das Kinderdorf geleitet werden. Zurzeit müssen die Frauen das Wasser zum Kochen beim nahegelegenen Brunnen holen.

Finanzierung

Der Bau einer Küche pro Familie kostet umgerechnet ca. 4.000 €. Für acht Familien sind das 32.000 €. Bisher sind über Geldgeber in den USA mit ca. 11.000 € drei Küchen fast finanziert. Noch offen: 21.000 €.

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